Möckeraner Turnverein 1921 e.V.

Karate

Abteilungsleiter: André Menke, Möckern, 039221-639798

Trainingszeiten

Montag 19.00 - 21.00 Uhr Grundschule Möckern
Freitag 19.00 - 21.00 Uhr Kindergarten Möckern

 

 

 

So wie in den anderen Kampfkünsten, gibt es auch im Karate-Dô  kein faßbares Ziel im eigentlichen Sinn. Sicherlich war und ist Karate ein Kampfsystem, welches benutzt wurde, um sich einerseits zu verteidigen, anderseits aber auch, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Man sollte sich also bevor man eine Kampfkunst übt, immer klar werden, wozu man sie benutzen möchte. Danach wird sich auch die Wahl des jeweiligen Dôjô und des damit verbundenen Lehrers ausrichten. Man hat immer die Wahl.

karateKarate - so wie es heute geschrieben wird, bedeutet "Leere Hand" bzw. Dô - "Weg der Leeren Hand". In einigen Kata (Formen) ist dies heute evtl. noch zu erkennen. Die Lehre wurde immer sehr geheim vom Lehrer zum Schüler weitergegeben. So wurde deshalb auch nie etwas aufgeschrieben, warum es heute große Mühe macht, die Geschichte des Karate genau zu bestimmen. Fest steht, daß Karate-Dô vor allem durch solche Personen wie Gichin Funakoshi und Kenwa Mabuni zu einer öffentlich zugänglichen Kampfkunst herangewachsen ist. Fest steht auch, daß die Entwicklung des Karate fest mit der Entwicklung der Kata von China nach Okinawa und der dortigen Entwicklung verbunden ist.
Karate ist eine waffenlose Kampfkunst in der die Hände und Füße zu Waffen ausgebildet werden. Durch eine langjährige Grundschule (Kihon) werden Bewegungsabläufe geübt, die sich im weiteren in der Form (Kata) wiederspiegeln. Dabei achtet der Lehrer auf den richigen Stand, die aufrechte Körperhaltung und auf die natürliche Atmung. Zusätzlich werden Verhaltensweisen gelehrt, die den Schüler anhalten, diese Kampfkunst nicht ohne Grund (Notwehr) anzuwenden. Ein Leitspruch, den Funakoshi Sensei seinen Schülern immer wieder mit auf den Weg gegeben hat, war: "karate ni sente nashi " - führe nie den ersten Schlag.

Damit wird Karate in unserer heutigen Zeit nur noch Mittel zum Zweck. Wir sehen "traditionelles" Karate als einen Lebensweg, in dem die Techniken des Karate nur noch Hilfsmittel sind, den Charakter des Menschen zu schulen (Weg).